Freitag, der 13. März 2009 ist wieder Rauchmeldertag
Der Aktionstag des Forum Brandrauchprävention in der vfdb und des Deutschen Feuerwehrverbandes geht am 13. März 2009 in die vierte Runde. Er ist bereits eine Erfolgsgeschichte. Ziel des Aktionstages ist es, am „Freitag, dem 13.“ viele Menschen daran zu erinnern, dass privater Brandschutz keine Glückssache ist.
Jeden Monat verunglücken 50 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.
Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 6.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In einigen Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben. mehr...
Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.
Jeder kennt sie, jeder schätzt sie, jeder mag sie mehr oder weniger, die Weihnachtszeit.
Zur Tradition und zum gemütlichen Ambiente gehört auch der dazugehörige Weihnachtsschmuck. Tannengrün, der Adventskranz, elektrische Weihnachtsbeleuchtung und die Kerzen die sich im ganzen Haus erstrecken.
Nur genau da lauern die großen Gefahren in der Zeit zwischen Dezember und Januar. Denn auch nur so ein kleiner Zeitpunkt der Unachtsamkeit kann in dieser Zeit große Folgen nach sich ziehen.
Ob es nur mal eine Minute zur Haustür ist oder zum Telefon oder wenn Kleinkinder allein in Räumen mit offenem Feuer sind kann dies schlimm ausgehen.
Wo lauern die Gefahren?
Strom: Wer mag es nicht hell und bunt im Garten/Haus? Nur eine überlastung des Stromkreises ist schneller erreicht als gedacht. überhitzung der Kabel und Steckdosenleiste können schnell zum Schmorbrand führen und sich nachts unbemerkt ausbreiten.
Kerzen:. Die Wärmeentwicklung einer Kerze wird oft unterschätzt, bis zu 750Grad über der Flamme. Eine nicht standfeste Kerze am Adventskranz, das zu nahe aufstellen an Vorhängen oder anderer Dekoration.
Weihnachtsbaum/Kränze und Zweige: Da die Bäume schon 2-4Wochen "abgeschlagen" sind und somit keine Feuchtigkeit aufnehmen trocknen sie bei Raumtemperatur sehr schnell aus und werden durch die
pflanzlichen Öle zum leichtentzündlichen Gefahrenbereich
Vorbeugen / Schützen?
Bei elektronischer Dekoration auf die VDE-Zulassung (ggf. TüV-Prüfsiegel) achten, für den äußeren Betrieb nur extra zugelassene Dekoration verwenden. Steckdosen/Steckdosenleisten nicht überlasten.
Elektrische Kerzenbeleuchtung für den Weihnachtsbaum wählen.
Bei Wechsel von Leuchtmitteln Volt/Wattangaben beachten
Weihnachtsbaum so kurz wie möglich vor dem Fest kaufen. Am besten außen lagern (Balkon).
Weihnachtsbaum im Standfesten Ständer im Wasser aufstellen
Feuerfesteunterlage bei Kränzen und Kerzen
Kerzen NIE unbeaufsichtigt lassen, genügend Abstand zu Vorhängen und Möbel halten, standfesten
und Feuerfesten Ständer benutzen
Herunterbrennende Kerze rechtzeitig tauschen
Feuerlöscher/ Eimer Wasser in der nähe halten
Elektrische Beleuchtung und Kerzen über Nacht/bei verlassen der Wohnung ausschalten/Kerzen löschen
Kinder nie unbeaufsichtigt mit Kerzen allein lassen